Familie Paul, unsere Spendenfamilie aus dem Landkreis Kehlheim

familie paul2018 war das schlimmste Jahr für unsere kranke Lea. Angefangen hat es am 3.Mai, als unerwartet unsere Oma und Mama ganz plötzlich für immer von uns ging. Sie verstarb trotz Operation in kurzer Zeit an einem Weichteiltumor. Wir wohnten mit Mama und meinem Bruder in einem Haus. Mit unserer geliebten Oma, Schwiegermutter und Mama haben wir den Ruhepol der Familie verloren. Der nächste Schock ließ nicht lange auf sich warten. Am 3.8. genau 3 Monate später erkrankte unser Sonnenschein, unsere kleine Lea an schwerer Leukämie. Nach mehreren Klinikaufenthalten stand die niederschmetternde Diagnose fest. Mein Mann war zu diesem Zeitpunkt auch mit einer schweren Erkrankung im Krankenhaus. Diese Nachricht kam für uns völlig unerwartet. In der Kuno in Regensburg bekam Lea zu der Zeit eine Bluttransfusion sowie eine Knochenmarkpunktion. Mein Mann entließ sich selbst aus der Klinik, da er für unseren Sohn Nico da sein musste. Bei einem Arztgespräch in der Kuno erfuhren wir schließlich, das Lea an Leukämie Typ B erkrankt ist. Uns wurde auch mitgeteilt das Lea ein „Hicki“ (Hickemenkatheter) bei der der ersten Lumpalpunktion gelegt wird. Die erste Chemo bekam Lea am 14.8.2019. Nach 5 Wochen durften wir das erste mal nach Hause. Zwischenzeitlich musste mein Mann trotz Schmerzen auch noch einen Umzug stemmen (Herzlichen Dank für die Unterstützung durch meinen Bruder). Zumindest konnten wir nun endlich Weihnachten und Silvester miteinander feiern. In der schweren Zeit im Krankenhaus fanden wir sehr viele gute Freunde. Hoffnung gab uns auch meine jetzige Freundin, ihr Sohn hatte vor 10 Jahren auch Leukämie und hat die Krankheit sehr gut überstanden. Jetzt sind wir in der Erhaltungsphase und hoffen, dass wir sie gut überstehen werden. Das schönste Geschenk hat uns an Weihnachten Herr Schiller aus Straßkirchen im Namen der Sternenfahrer überbracht. Sie möchten uns bei ihrer Sternenfahrt an Pfingsten unterstützen, sowas ist heutzutage herzergreifend, dafür sind wir sehr dankbar.

Nochmals ein Herzlichen Dankeschön an die ganzen Sternenfahrer!
Familie Paul aus Altdürnbach

 

 

Die Geschichte von Sophie, Familie Gerlain

 

familie gerlainSeit ca. Mitte April 2016 bestanden bei Sophie zunehmend Kopfschmerzen.
Seit Ende April 2016 zu wiederholtem Nüchternerbrechen nach dem Aufstehen gekommen.
Darüber hinaus hatte sie Appetitlosigkeit und eine zunehmende Schwäche gehabt.
Am 29.04.2016 wurde Sophie in der St. Hedwigs Klinik in Regensburg stationär aufgenommen, wo eine Gangunsicherheit, eine Kopfschiefhaltung und eine Sprachstörung festgestellt wurden.
Eine am 5.01.2016 durchgeführte MRT-Untersuchung des Kopfes zeigte eine Raumforderung im Bereich der linken Kleinhirnhemisphäre. Es erfolgte daher am 01.05.2016 eine Übernahme auf die Intensivstation der Uni-Klinik Regensburg und am 02.05.2016 zunächst eine inkomplette Resektion des Tumors im Bereich der hinteren Schädelgrube durch die Neurochirurgen, die fast 8 Stunden dauerte.
Am 03.05.2016 wurde Sophie postoperativ auf kinderonkologische Normalstation übernommen und hatte am 06.05.2016 ihre 2. OP.
Danach musste Sophie sowohl eine Strahlentherapie vom 21.06.2016 bis zum 4.08.2016, als auch eine Chemotherapie mit 8 Blöcken (12.09.2016- 30.05.2017) durchstehen.
Da Sophie während dieser Therapie viel Gewicht verloren hatte, wurde ihr eine PEG-Magensonde eingepflanzt.
In der Folgezeit fanden die Nachsorgeuntersuchungen alle 3 Monate statt. Nach 2 Reha-Aufenthalten wurden deutliche Verbesserungen der Motorik festgestellt. (Vor dem 1. Reha Aufenthalt war Sophie noch rollstuhlabhängig).
Nach diesem Reha-Aufenthalt kann sie nun wieder freie Schritte laufen, zwar noch ziemlich unsicher, aber sie stabilisierte sich mit einem Rollator.
Auch die Sensibilität und die schmerzhaften Bewegungsüberempfindlichkeiten hatten sich verbessert.
Seitdem kann Sophie wieder in der Schule Hauptfächer besuchen und hat 2x die Woche Physiotherapie.
Nach dem 2. Reha Aufenthalt läuft sie nun ohne Rollator.
Jetzt besucht Sophie die 7.Klasse, hat keine Katheter mehr, jedoch immer noch eine Fußhebeschwäche und eine Hörschwäche.
Inzwischen ist Sophie auf jeden Fall auf dem Weg zur Besserung.