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Jakob - Unser zweites Spendenkind 2016

JakobMein Name ist Jakob. Ich bin 17 Jahre alt und lebe mit meiner Familie in Mallersdorf. Zu meiner Familie gehören meine beiden jüngeren Schwestern, die sich noch in Schule bzw. Ausbildung befinden, mein Papa, seine Lebensgefährtin mit ihren beiden Söhnen und einer Tochter. Wir sind also eine sehr große Familie. Meine große Schwester hat schon eine eigene Familie gegründet und ist ausgezogen. Ich bin jetzt das älteste Kind in der Familie.

Vorletztes Jahr habe ich meinen Schulabschluss an der Mittelschule gemacht und anschließend eine Lehre als Maurer begonnen. Die Arbeit hat mir sehr viel Freude bereitet.

Ende September/Anfang Oktober 2014 ging es mir auf einmal nicht gut und mein Hausarzt musste mich für eine Woche krankschreiben. Als es mir dann immer noch nicht besser ging ist mein Vater mit mir ins Krankenhaus gefahren. Dort wurden umfangreiche ärztliche Untersuchungen durchgeführt. Dabei wurde bei mir eine Leukämie festgestellt, die mit Chemotherapie behandelt werden musste. In den darauffolgenden Monaten verbrachte ich viel Zeit im Kinderuniversitätsklinikum Regensburg. An eine Fortführung meiner Lehre war überhaupt nicht zu denken.

Mittlerweile befinde ich mich seit dem Sommer 2015 in der Erhaltungstherapie und muss nur noch einmal pro Woche zur Behandlung/Kontrolle nach Regensburg fahren. Es geht mir viel besser als in der Zeit der akuten Behandlung. Gerne hätte ich meine Lehre jetzt fortgesetzt, aber die Ärzte haben mir wegen gesundheitlicher Risiken z.B. durch Staubbelastung dringend davon abgeraten. Weil ich in den nächsten knapp eineinhalb Jahren nicht untätig zuhause sitzen wollte, habe ich mich über meine Möglichkeiten in Ausbildung und Beruf von Fachstellen beraten lassen.

Seit September 2015 mache ich jetzt eine Ausbildung zum Fachlageristen. Diese Tätigkeit lässt sich gut mit meinen derzeitigen gesundheitlichen Einschränkungen vereinbaren. Wegen der großen Entfernung von Zuhause ist diese Ausbildung mit einer Internatsunterbringung verbunden. Mir gefällt es dort aber sehr gut, ich habe neue Freunde gefunden und neben der Arbeit sind hier auch viele Freizeitaktivitäten geboten. Für die momentan noch notwendigen Fahrten ins Klinikum (einmal pro Woche) werde ich freigestellt. An den Wochenenden fahre ich aber trotzdem gerne heim und treffe mich auch weiterhin gerne mit meinen alten Freunden. Ich hoffe, dass ich bald wieder richtig gesund bin.

 

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